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Burn Notice (S01E04) gesehen

das war schon seit der ersten folge klar, aber das muster dieser serie ist spä­tes­tens jetzt kris­tall­klar: der rote faden ist die klärung für den grund der „burn notice“ mit der michael westen kalt­ge­stellt wird. und die je­wei­li­gen folgen handeln neben dem roten faden von jeweils einem fall, den michael westen und seine beiden kumpels in der folge lösen. drumherum werden character-building und backstories der prot­ago­nis­ten ein­ge­streut. eine sehr gute mit­tel­gu­te fern­seh­se­rie, die ich mir vor­aus­sicht­lich alle sieben staffeln lang ansehen werde.


Die Sendung mit der Maus (S2026E22) gesehen

der film über die struk­tur­far­ben war er­staun­lich schlecht erklärt. natürlich sind wellen, fre­quen­zen und in­ter­fe­ren­zen nicht so einfach zu erklären, aber so richtig an­schau­lich wars nicht. irgendwie fehlte die hälfte der erklärung und ich glaube das hätte ich auch als kind gemerkt. ausserdem schien mir das alles zu ge­schau­spie­lert.


Burn Notice (S01E01) gesehen

fast 20 jahre alte serie die sich allein schon deshalb lohnt, weil es keine iphones gibt und das alles wie aus einer anderen, ver­gan­ge­nen welt wirkt (te­le­fon­zel­len, klapp­han­dies mit aus­zieh­ba­rer antenne)

an­de­rer­seits ist die schnitt­tech­nik zum grossen teil ner­ven­auf­rei­bend. damals war es wohl schick, das bild ge­le­gent­lich ein­zu­frie­ren, und dann in die nächste szene zu schneiden. grässlich. zeitlupe und wie­der­ho­lun­gen gibts auch.

in­halt­lich isses ne mischung aus mcgyver und magnum — ausser dass das mcgyvern wohl etwas rea­lis­ti­scher ist als sonst im fernsehen, zumindest wenn man dem ex CIA agenten und whist­le­b­lower john kiriakou glaubt, der mir in diesem youtube-video the burn notice sehr empfohlen hat.



Die Sendung mit der Maus (2026) gesehen

na­tur­kau­tschuk aus löwenzahn. davon hatte ich schonmal gehört, aber siham erklärt über die zucht, den anbau bis zur ernte des lö­wen­zahn­kau­tschuks und die pro­duk­ti­on jeden schritt sehr an­schau­lich.

mir fiel mal wieder auf was das tolle an der sendung mit der maus ist: teilweise ist das ein enormer pro­duk­ti­ons­auf­wand über ein, zwei jahre hinweg, aber die prä­sen­ta­ti­on ist un­auf­ge­regt, nach­voll­zieh­bar und wer­tungs­frei. da muss nichts auf­ge­pimpt werden, es ist als wäre man dabei. im besten sinne nach rudolf augstein: „zeigen was ist“.

bis zum 24.06.2026 in der ARD mediathek.


Formel 1 2026 (S2026E05) gesehen

das war schon genaz schön spannend und wild wie sich zuerst antonelli und russel über 30 runden am limit beharkt haben und später dann hamilton und ver­st­ap­pen. und das beste fand ich, dass es offenbar allen spass gemacht hat, dem publikum, den fahrern und viel­leicht auch ein bisschen den teams.



Nemesis (S01E08) gesehen

was mir über die acht folgen durch­ge­hend auffiel: der ton dieser serie ist grässlich. technisch wie in­halt­lich. über weite strecken hört sich der film nach­syn­chro­ni­siert an. dadurch fühlt sich die serie noch kon­stru­ier­ter an als sie ohnehin schon ist. die kon­struk­ti­on ist vom fundament, über die fassade bis zum dachstuhl so fragil, das sie keinem kri­ti­schen blick wi­der­ste­hen kann. sobald man auch nur 5 minuten über das gezeigte nachdenkt, fällt die ganze ge­schich­te in sich zusammen. leider hat man viel zeit nach­zu­den­ken, während man dabei zusieht wie sich die prot­ago­nis­ten immer tiefer in die scheisse reiten. ei­gent­lich ist die serie wie ein totes tier auf der strasse: man will’s nicht sehen, kann aber auch irgendwie nicht wegsehen bis es jemand von der strasse gekratzt hat. ich dachte nach 8 folgen ist die ganze in die scheisse-reiterei vorbei, aber pis­te­ku­chen.

cliff­han­ger kann man das ender der achten folge nicht mal nennen. es ist einfach ein schnitt. mitten in einer ver­fol­gungs­jagd: schnitt. einfach so. ich würde sagen: „frechheit“ — aber das ist unfair. dass die serie scheisse ist, war schon ab folge 1 klar und ich bin selbst schuld, dass ich mir das angetan habe.

auch be­mer­kens­wert: anklänge an the wire sind offenbar mit absicht eingewebt, nur dass man bei the wire sympathie für jeden prot­ago­nis­ten ent­wi­ckeln konnte und bei nemesis für wirklich niemanden.