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ich kann mit theater nicht viel anfangen, das ist mir oft zu prä­ten­ti­ös und wich­tig­tue­risch. aber das was die thea­ter­re­gis­seu­rin angela richter hier über das thea­ter­pu­bli­kum resümiert, trifft ein paar relevante nägel auf den kopf.

Viel­leicht erklärt das auch, warum das Thea­ter­pu­bli­kum sich so verändert hat. Das alte Publikum war gebildet genug, sich be­lei­di­gen zu lassen. Das neue Publikum ist moralisch genug, sich bestätigt fühlen zu wollen. Das ist ein Un­ter­schied.

Die alten Sil­ber­rü­cken in den roten Samt­ses­seln hatten etwas, das heute selten geworden ist: Ge­las­sen­heit gegenüber Kunst. Sie wussten, dass Theater ein Ort der Rollen ist – nicht der mo­ra­li­schen Be­kennt­nis­se. Dass Figuren Dinge sagen dürfen, die Menschen nicht sagen würden. Dass Pro­vo­ka­ti­on kein mo­ra­li­scher Unfall ist, sondern ein äs­the­ti­sches Mittel.

(via)





Burn Notice (S01E04) gesehen

das war schon seit der ersten folge klar, aber das muster dieser serie ist spä­tes­tens jetzt kris­tall­klar: der rote faden ist die klärung für den grund der „burn notice“ mit der michael westen kalt­ge­stellt wird. und die je­wei­li­gen folgen handeln neben dem roten faden von jeweils einem fall, den michael westen und seine beiden kumpels in der folge lösen. drumherum werden character-building und backstories der prot­ago­nis­ten ein­ge­streut. eine sehr gute mit­tel­gu­te fern­seh­se­rie, die ich mir vor­aus­sicht­lich alle sieben staffeln lang ansehen werde.



cur­ry­wurst

felix schwenzel in gekocht

eine wurst auf rotem curry auf einem weissen teller. auf der wurst ist noch etwas siracha zu sehen

die idee mir heu­te abend eine cur­ry­wurst zu ma­chen kam mir heu­te beim mor­gen­spa­zier­gang. weiss gar nicht war­um ich da nicht schon viel frü­her drauf ge­kom­men bin.

das cur­ry be­steht aus zwie­bel­strei­fen, fein ge­wür­fel­tem, fri­schem ing­wer, …






Die Sendung mit der Maus (S2026E22) gesehen

der film über die struk­tur­far­ben war er­staun­lich schlecht erklärt. natürlich sind wellen, fre­quen­zen und in­ter­fe­ren­zen nicht so einfach zu erklären, aber so richtig an­schau­lich wars nicht. irgendwie fehlte die hälfte der erklärung und ich glaube das hätte ich auch als kind gemerkt. ausserdem schien mir das alles zu ge­schau­spie­lert.