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27.05.2026

felix schwenzel in notiert

ich be­ob­ach­te mich da­bei, dass ich wie­der ein be­dürf­nis ent­wick­le an­de­re leu­te im in­ter­net zu kor­ri­gie­ren wenn sie et­was falsch ver­stan­den ha­ben. ich dach­te ei­gent­lich, dass mich die­ser car­toon da­mals ge­heilt hat­te.


die ge­räu­sche ih­rer fort­be­we­gungs­mit­tel schei­nen den men­schen sehr wich­tig zu sein. ge­ra­de hier in der ver­kehrs­be­ru­hig­ten fahr­rad­stras­se an der wir woh­nen, de­mons­trie­ren sehr vie­le men­schen sehr ger­ne die ge­räu­sche die die ver­bren­nungs­mo­to­ren ih­rer fort­be­we­gungs­mit­tel er­zeu­gen.

ge­räu­sche von ver­bren­nungs­mo­to­ren kann ich in der re­gel kei­ner mar­ke zu­ord­nen, aber mit elek­tro­mo­to­ren ge­lingt mir das mitt­ler­wei­le ganz gut. re­naults sin­gen eine me­lo­die, tes­las und to­yo­tas hö­ren sich gräss­lich an, sind aber gut er­kenn­bar. au­dis und por­sches ver­su­chen sich an akus­ti­schem skeu­omor­phis­mus und ver­su­chen mit zu­viel bass mo­to­ren­ge­räu­sche zu si­mu­lie­ren. VWs er­ken­ne ich auch, aber ich kann nicht be­nen­nen wo­nach sie sich an­hö­ren, fin­de ihre ge­räu­sche aber an­ge­nehm. wie elek­tri­sche mer­ce­de­se klin­gen kann ich nicht sa­gen und wür­de sie wahr­schein­lich auch nicht er­ken­nen, aber das liegt wohl vor al­lem dar­an, dass es die so sel­ten gibt.

wie der neue fer­ra­ri luce klingt in­ter­es­si­ert mich hin­ge­gegn sehr. so­weit ich ver­stan­den habe wer­den dreh­zahl und vi­bra­ti­on der hin­ter­ach­se mit sen­so­ren ab­ge­grif­fen und dann zu sound syn­the­ti­si­ert.


fri­da ist ge­ra­de läu­fig. lei­der fin­de ich das grüss­ten­teils sehr wit­zig, ob­wohl es für sie ver­mut­lich recht an­stren­gend ist. so­bald man sie be­rührt, klappt ihr schwanz zur sei­te. so­bald sie spu­ren ei­nes rü­den riecht, fängt sie an zu jam­mern — oder eher: sehr ge­räusch­voll zu seuf­zen. wenn tat­säch­lich ein rüde in der nähe ist, bleibt sie wie an­ge­wur­zelt ste­hen, klappt den schwanz zur sei­te und war­tet. wenn der rüde da­von ab­ge­hal­ten wird zu ihr zu kom­men, hakt sie den rü­den ab und geht wei­ter.


was ist ei­gent­lich aus tim mäl­zers ni­vea-koch­buch ge­wor­den?

Photo by felix schwenzel on May 19, 2017. Keine Fotobeschreibung verfügbar..

tim mäl­zer hat ein ni­vea-creme-koch­buch ge­schrie­ben. sieht be­stimmt gut aus, aber ob das schmeckt?

ursprünglich veröffentlicht am 19.05.2017


neu an mei­ner wand: der mond

felix schwenzel in notiert

nach­dem ich mein trmnl eine wei­le mit me­t­abe­ne zeich­nun­gen be­spielt habe, fiel mir auf, dass sich ein vir­tu­el­le live-bild des mond da­drauf ja auch ganz gut ma­chen könn­te. das bild er­zeu­ge ich mir oh­ne­hin schon mit code aus die­sem repo und mond-bil­dern von der nasa (hin­ter­grund dazu).

also zeigt mein trmnl jetzt auch ein bild des monds an, wie er in ber­lin aus­sä­he, wenn man ihn sähe.

auf dem trmnl ist das we­gen der ge­rin­gen auf­lö­sung nicht so deut­lich sicht­bar, aber je­des­mal wenn ich mir die voll­auf­lö­sung des ak­tu­el­len mond­bilds an­se­he, freu ich mich über den de­tail­grad der nasa-bil­der vom mond.

der mond wie er am 23.05.2026 gegen 14:30 uhr aussähe, erzeugt mit github.com/dorjeduck/lunardelight

mor­gen­spa­zier­gang 22.05.2026

felix schwenzel in notiert


folie mit zivilgesellschftluchen initiativen aus arne semsrotts republica vortrag

ich ver­las­se die #rp26 sehr gut ge­launt nach arne sems­rotts fan­tas­ti­schen, hoff­nungs­froh stim­men­den vor­trag. das war der dop­pel­punkt auf das ei­gent­li­che re­pu­bli­ca-mot­to die­ses jahr: re:hoff­nung

arne sems­rott ist auch schon auf you­tube …

YouTube Video Vorschaubild
youtube-video laden, info, direktlink

preisschild mit der auskunft: „kein kaffee“

be­die­nung hat kei­ne mie­ne ver­zo­gen als ich ge­sagt habe: „ich hät­te ger­ne kei­nen kaf­fee“. #rp26


NEVER GONN

#rp26 mot­to­him­mel


re­pu­bli­ca tag 3 früh­stück. den schü­ler­preis find ich su­per, auch wenn ich nicht in den ge­nuss kom­me. war ex­trem le­cker, be­frie­di­gend und sät­ti­gend. #rp26


beim mor­gen­spa­zier­gang vom bus­sard über­flo­gen wor­den und ihm dann kurz nach­ge­stie­gen.


fas­zi­nie­rend, die­sen tweet hat lord ca­ra­mac the clue­l­ess am 19.05.2011 ge­schrie­ben und jetzt wur­de er aus­ver­se­hen auf mast­o­don ver­öf­fent­licht.


zwei speaker auf der bühne des energiemobils auf der republica 26. das publikum sitzt auf bänken und liegestühlen

en­er­gie­mo­bil-büh­ne ist in der tat sehr flau­schig #rp26


der himmel reflektiert in einer pfütze

#rp24


in der stage 1 halle scheint die sonne ein bisschen durchs dach und wirft meinen schatten auf den hallenboden

stage 1, cory doc­to­row. und ich hab nen schat­ten. #rp26


mechanotronisches schwein mit einem zettel auf dem rücken: „ich möchte nur an der nase angefasst werden“

dito #rp26


hinterer aussenbereich der station, im vordergrund steht überraschender weise eine flasche bier

mit­tag­essen #rp26


ca­ro­lin ehm­ke: lei­tet aus dem #rp26 mot­to ab: so­lan­ge es je­man­den gibt für den es sich lohnt, bin ich na­tür­lich im­mer/wei­ter mu­tig.

lei­der bin ich völ­lig un­fä­hig wäh­rend pa­nels live zu mi­cro­blog­gen, hät­te hier zum bei­spiel noch ger­ne eine re­fe­renz auf pro­ject hail mary ein­ge­fügt, wo es ja auch ei­nen dia­log gab, das mut nix an­ge­bo­re­ne­nes ist, son­dern mut dann da ist, wenn man je­man­den fin­det für den man mu­tig sein will.

bin halt ein post-pa­nel/-vor­trags pos­ter.


pro­pe­voll bei stage 2 und span­nend, weil die auf­lö­sung (war­um wir nicht auf­ge­ben) erst am ende kom­men soll. #rp26


un­ter den (of­fen­sicht­lich) tin­con teil­neh­men­den sind si­gni­fi­kant mehr rau­chen­de und damp­fen­de als un­ter den äl­te­ren se­mes­tern die für die #rp26 hier sind.


bühne und „zuschauerraum“ am energiemobil auf der rp26, ganz hinten auf dem freigelände

die frei­licht­büh­ne am en­er­gie­mo­bil hat un­er­war­tet doch wän­de im „zu­schau­er­raum“.trotz­dem schön hier. #rp26


eingangssituation rp26, alkohol und waffen sind wieder verboten
persisches reisebericht zum frühstück mit pfand war ok

die hal­le von stage 1 riecht noch nach frisch ge­säg­ten span­plat­ten. per­si­sches „street food“ früh­stück war ok. die leu­te sind die­ses jahr noch net­ter als letz­tes jahr. #rp26


The only se­cret of ma­gic is that I'm wil­ling to work har­der on it than you think it's worth.
-- Penn Jil­let­te

die­ses zi­tat flog mir eben in den kopf und ich muss­te erst­mal eine quel­le fin­den, um den wort­laut wie­der zu­sam­men­zu­be­kom­men. das zi­tat er­klärt gut wie zau­be­rei, il­lu­sio­nen, aber auch ganz all­ge­mein, jede krea­ti­ve ar­beit funk­tio­niert. ge­nau ge­nom­men gilt das für jede ar­beit und al­les was wir gut kön­nen. wenn je­mand et­was gut kann, dann hat die­se per­son ir­gend­wann mal da­für ge­übt — und mit ziem­li­cher wahr­schein­lich­keit mehr, als man als aus­sen­ste­hen­der für nö­tig oder mög­lich hält.

mir fällt in dem zu­sam­men­hang auch im­mer die (wahr­schein­lich aus­ge­dach­te) an­ek­do­te ein, die pa­blo pi­cas­so zu­ge­schrie­ben wird. der sass in ei­nem café und zeich­ne­te auf ei­ner ser­vi­et­te. als eine frau ihn frag­te ob er sie auf der ser­vi­et­te por­trä­tie­ren wür­de, war er in zwei mi­nu­ten fer­tig und ver­lang­te eine as­tro­no­mi­sche sum­me für das por­trät. auf den ein­wand, dass er doch nur ein paar mi­nu­ten da­für ge­braucht habe, sag­te er: „es hat mich mein gan­zes le­ben ge­kos­tet, das in zwei mi­nu­ten zu zeich­nen.“

ich fin­de bei al­lem was ich tue per­fek­ti­on über­flüs­sig. ich will nicht sa­gen, dass ich per­fek­ti­on has­se, im ge­gen­teil, per­fek­ti­on fas­zi­niert mich. aber mir ist das zu viel ar­beit. das hält mich aber nicht da­von ab, re­gel­mäs­sig sehr viel ar­beit in „gut ge­nug“ zu ste­cken. oft wahr­schein­lich deut­lich mehr, als an­de­re für ver­nünf­tig hal­ten wür­den.